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Risiken managen kann für ein Unternehmen überlebenswichtig sein. Gerade in der aktuellen Situation der Automobilindustrie bekommt dieser Aspekt einen hohen Stellenwert. Werden Risiken frühzeitig erkannt, können Maßnahmen zum Umgang damit getroffen werden, um den Fortbestand des Unternehmens nicht zu gefährden.

Was aber sind Risiken?

Brand, Hochwasser, Maschinenstillstände, Arbeitskräftemangel werden oft von den Unternehmen genannt bei denen ich risikoorientierte Audits durchführe. In Anbetracht der aktuellen Situation in Deutschland kommen zudem konjunkturelle Schwankungen und die Verbreitung eines gefährlichen Virus hinzu.

Aber sind das wirklich Risiken? Nein, die obengenannten Beispiele sind bereits eingetretene Ereignisse, auf die selbstverständlich reagiert werden muss. Dann ist es aber Krisen- und kein Risikomanagement mehr. Viele Notfallpläne beschreiben oft nur die Maßnahmen zum Umgang mit eingetretenen Ereignissen, nicht aber die Risiken.

In der ISO 9001:2015 steht in Kapitel 0.3.3 Folgendes:

Risiko ist die Auswirkung von Ungewissheiten, und jede dieser Ungewissheiten kann positive oder negative Auswirkungen besitzen.

Als aktuelles Beispiel kann man den Corona-Virus anführen:

Der Corona-Virus und dessen Verbreitung ist ein eingetretenes Ereignis und kein Risiko. Ob sich eine Person infiziert, oder nicht, und mögliche gesundheitliche Folgen durch eine Infektion, das ist ein Risiko. Basierend auf der Eintrittswahrscheinlichkeit einer Infektion in meinem Umfeld und daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen kann ich das Risiko abschätzen, krank zu werden. Danach richten sich meine Maßnahmen zur Risikominimierung (z.B. Hygiene, Teilnahme an Großveranstaltungen).

Ein Risiko hat also etwas mit negativen Auswirkungen aufgrund eines Ereignisses zu tun, und ob dieses Ereignis eintritt, ist abzuschätzen. Ist die Eintrittswahrscheinlichkeit hoch, wird auch das Ereignis mit hoher Sicherheit auftreten. Auswirkungen sind z.B. Kundenunzufriedenheit, Bandstillstandskosten beim Kunden, geringe Wettbewerbsfähigkeit und, finanzielle Schwierigkeiten.

Möchten Sie strukturiertes Risikomanagement betreiben, bedeutet das für Sie, sich auf die systematische Identifikation von Risiken, deren Bewertung, Strategien zur Vermeidung/Minderung, und solchen zum Umgang mit Risiken zu fokussieren.

Viele Leser werden die Auseinandersetzung mit Risiken wahrscheinlich eher als ein notwendiges Übel ansehen. Ein ernsthafter und konstruktiver Umgang mit ihnen kann aber auch zu signifikanten Erkenntnissen und Schritten führen, die bspw. positive Auswirkungen auf die Performance Ihrer Produktionsprozesse haben.

Denken Sie aber immer daran, dass in der ISO 9001:2015 (Kapitel 0.3.3) auch Folgendes zu finden ist:

Die Behandlung von sowohl Risiken als auch Chancen bildet eine Grundlage für die Steigerung der Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems, für das Erreichen verbesserter Ergebnisse und für das Vermeiden von negativen Auswirkungen.

Machen Sie das Risiko zu Ihrer Chance

Nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf, die Guksa GmbH bietet die richtigen Werkzeuge und Methoden an:

Bauen Sie systematisch Ihr eigenes Risikomanagementsystem auf. Legen Sie Ihre Gefahrengebiete (Bereiche des Unternehmens mit potentiellen Risiken) fest, identifizieren Sie Ihre unternehmensspezifischen Risiken, um dann diese auf die Prozesse Ihres Management-Systems herunterzubrechen.

Überprüfen Sie in regelmäßigen Zeitabständen die Funktionsfähigkeit Ihres Management-Systems durch System- und Stichprobenprüfungen durch RPAS™. RPAS™ (Risiko- und prozessorientiertes Audit System) zeigt Potentiale sowohl zur präventiven Kosteneinsparung, als auch zur verbesserten Einschätzung des Gefährdungspotentials Ihres Unternehmens.

Erweitern Sie Ihre Kompetenz und lassen Sie sich von uns zum Management-System-Risiko-Koordinator und Management System-Risiko-Auditor ausbilden. Mitarbeiter Ihres Unternehmens erwerben die notwendige Kompetenz, um ein Risikomanagementsystem lenken und bewerten zu können.

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Ihr Jörg Rinn

Projektleiter
Ingenieurbüro MCS GmbH

Porträt Jörg Rinn (MCS GmbH)     Jörg Rinn

Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau
QM- und Risiko-Manager

Seit 2008 bin ich für das Ingenieurbüro MCS GmbH tätig. Ich unterstütze als Projektleiter Unternehmen bei Aufbau und der Weiterentwicklung Ihres Managementsystems und übernehme operative Aufgaben (z.B. bei Serienanläufen, Lieferantenmanagement, Q-Planung).

In meiner Funktion als Auditor führe ich regelmäßig Risiko-Assessments nach der RPAS™-Methode bei Lieferanten der Automobilindustrie durch.

Mit meinen Artikeln möchte ich auf neue Methoden und Lösungen für Managementsysteme hinweisen, welche die Umsetzung der Anforderungen aus den Regelwerken, als auch Ihrer Kunden erleichtern.

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